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Neu auf dem Festspiel-Podium: Das Merel Quartet aus Zürich, ein junges, wundersam genau musizierendes und tonlich vorzüglich aufeinander eingeschworenes Ensemble, das sich gemeinsam mit der Sopranistin Ruth Ziesak an Arnold Schönbergs Zweitem Quartett fis-Moll op. 10 wagte. - .Eine sehr differenzierte Sicht durch das Merel Quartet, nur behutsam aufgeraut.
Wiener Zeitung, 13.8. 2007

 

...- eine geistreiche Musik, die vom Merel-Quartett äusserst expressiv und mit feinem Gespür für Form, Klang und Rhetorik gespielt wurde.
Neue Zürcher Zeitung, 30.5. 2007

 

(Dohnanyis Klavierquintett) von Dénes Várjon ebenso meisterhaft gestaltet wie vom exzellenten Merel Quartet.
(Hermann Scherchens Streichquartett op.1) Es wurde vom Merel Quartet spiel- und ensembletechnisch meisterhaft und darüber hinaus mit vollem emotivem Engagement ausgestaltet.
Thurgauer Zeitung, 29.5. 2007

 

Der Kammermusikabend des Konzertreigens Interlaken Classics in der Kirche Unterseen ist zu einem Musikerlebenis geworden, wie es schöner und gehaltvoller nicht hätte sein können. Mit den jungen Ensemblemitgliedern des in Zürich ansässigen Merel Quartets kam ein Musikerrund ins Oberland, das mit seinem virtuosen und hoch stehenden Musizieren das Publikum begeisterte.
Berner Zeitung, 5.4. 2007

 

Absolute Sternstunde der Kammermusik
Jungfrau Zeitung, 4.4. 2007

 

Die Wiedergabe (des Schumann Quartetts op.41/1) war in jeder Hinsicht überzeugend, technisch perfekt und musikalisch aus einem Guss.
Thurgauer Zeitung, 27.3. 2007

 

Die Interpretation (vom Schubert's Quartett 'Der Tod und das Mädchen') durch das Merel Quartett verdient höchste Anerkennung. Die technische Brillanz der ersten, das Spielfeuer der zweiten Violinistin, die warme Sonorität der Bratsche, und die aus dem Hintergrund durch den Cellisten klug gezogenen Gestaltungsfäden liessen keine Wünsche offen. Schön, wie der zweite Satz durch seine getragene Art weniger die Unerbittlichkeit des Todes und das Unerträgliche des Schicksals erleben liess, sondern viel mehr eine getroste Hoffnung andeutete.

über Dvorák's 'Zypressen':
Was will man mehr hervorheben: die plausible, perfekte, leidenschaftliche, doch nirgends überbordende Wiedergabe durch das Merel-Quartett...

Thurgauer Zeitung, 20. 1. 2007

 

Mit der Wiedergabe Bartóks zweiten Streichquartetts (op.17) hat das Merel Quartet seine Ausnahmestellung unter dem Kammermusik-Nachwuchs eindringlich unterstrichen. Der Ernst dieser Wiedergabe, ihre ungeteilte Eindringlichkeit im Klanglichen und ihr Sinn für ausgleichende Kontrastierung haben sich tief eingeprägt, weil bei aller Vitalität und Erregbarkeit des Musizierens, bei allem Druck und aller Motorik hier ein empfindliches Wahrnehmungsnetz für die Zartheit Bartóks ausgespannt war. Bedrängend klar, sanglich wachsend im einzelnen Motiv und angespannt in den divergierend polyphonen Zusammenhängen wurde hier musiziert, kompromisslos aufrichtig und offen.

Merel Quartet Als Abschluss gab es Schuberts d-Moll-Quartett „Der Tod und das Mädchen“. Man weiß nicht, was man zuerst nennen soll: die Präzision des Zusammenspiels, das plastische Herausarbeiten der melodischen Linien und ihr Weiterreichen von einer Stimme zur anderen, die überzeugenden Wahl der Tempi oder die einzigartige Differenzierung im Dynamischen.

Die Variationen des Andante wurden schmerzend innig wie mit einem peinigen Doloroso wiedergegeben, mit einem Klang, der selbstredend beseelt und teilnehmend und ergriffen, der fahl und leer und voller Widerstand ist, aber in seinem Mitleiden auch erschreckend ehrlich und einsam dasteht. Im Scherzo zieht sich die Wiedergabe fast bedrängend auf den Gegensatz von schroff und lieblich zusammen – Schubert in hartem Schwarz-Weiss.

Schwäbische Zeitung, 18.Januar 2006

 

.....Sie kamen in den Genuss eines hochstehenden Streichquartett-Konzertes. Das Merel Quartet bewältigte sein Programm künstlerisch überzeugend.


Berner Oberländer, 26.August 2005

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