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Das Merel Quartet mit Ballett

Das 4. Streichquartett von Béla Bártok in einer Inszenierung
von Oliver Dähler am Stadttheater Luzern
 
 
 
  Auch in der Neuen Zürcher Zeitung ist eine Kritik unserer CD erschienen:
(13. November 2009)

Leidenschaften im Quartett

«Seit nunmehr sieben Jahren sind die Musiker des Zürcher Merel-Quartetts beisammen; sie konnten sich seither als eine der interessantesten jungen Kammermusikformationen positionieren. Ihre erste CD darf wohl als Bekenntnis verstanden werden: nicht nur zu einer präsenten, "aktualisierenden" Art der Interpretation, sondern auch hinsichtlich des Repertoires. Denn den Mittelpunkt der Veröffentlichung bildet das dreisätzige erste Streichquartett "Ph(r)asen" des 1975 geborenen Schweizers David Philip Hefti: expressive Musik, die mit ihren dicht gewobenen Texturen erweiterte, geräuschhafte Klangmöglichkeiten und sprachähnliche Gesten verbindet - und Spuren zu den beiden anderen Werken auf der CD legt, indem sie sich auf die Liebesbeziehungen zwischen Clara und Robert Schumann sowie Kamila Stösslová und Leos Janácek bezieht. Das Merel-Quartett spielt diese romantisierende, subjektive Neuheit, deren Energieballungen und fast manische Wiederholungen von Motiven in der Tat an Janácek denken lassen, mit demselben Eifer wie die älteren Stücke. Durchsichtig und pointiert, mit kernigem, aber schlankem Ton und nachdenklich ertönt Schumanns a-Moll-Quartett op. 41.1, ebenso reich an klanglicher Differenzierung wie Janáceks zweites Streichquartett "Intime Briefe". Das Schwanken dieser Bekenntnismusik zwischen Verzweiflung und Verklärung wird selten so unaufdringlich interpretiert - und zugleich so intensiv.»

  NZZ am Sonntag über unsere CD am 2.August 2009:

Grandioses Début

«Für sein CD-Début hat sich das 2002 formierte Merel Quartet Zeit gelassen. Sein interessantes und einleuchtendes Programm besteht aus drei Quartetten, die im Abstand von jeweils rund 80 Jahren entstanden sind: 1842-1928-2007, drei Schnitte durch die Entwicklungslinie dieser anspruchsvollsten Gattung der Kammermusik. Schumanns Quartett aus dem reichen Kammermusikjahr 1842 spiegelt die Florestan-Eusebius-Polarität seiner Persönlichkeit, und das hellhörig sensible Zusammenspiel der Merels lässt bereits in der langsamen Introduzione des Kopfsatzes aufhorchen; das Scherzo federleicht, das Adagio klanggesättigt und doch schlank. Bei aller Diskretion schimmert stets die Gefährdung und Zerrissenheit des Komponisten in diesem zarten und doch bohrenden Meisterwerk durch. Janáceks 2. Quartett aus dem Todesjahr 1928, Spiegel der grossen schmerzlichen Altersliebe zu Kamila Stösslová, zeugt von der unerbittlichen Strenge, mit der der Komponist seinen aufgewählten Gefühlen formalen Ausdruck verleiht. Die Merels bleiben den schroffen Kontrasten nichts schuldig; der Bratschist nutzt seinen wichtigen Part in herrlichem Espressivo. Hefti legt seinem Quartett Sätze aus den Briefwechseln der Schumanns und Janáceks zugrunde: ein souverän intelligentes Spiel mit "Ph(r)asen" in ihrer musikalisch-sprachlichen Mehrdeutigkeit. Die überragende CD-Premiere eines Spitzenquartetts.»

  Unsere CD in der Rezension von www.codexflores.ch: hier
 
  DRS 2 CD Tip zu unserer CD: hier anhören
 
  Die neue CD vom Merel Quartet ist erschienen bei
Telos Music Records und ist jetzt erhältlich!

 
Aufs Cover klicken um Beispiele anzuhören:
Merel Quartet CD
 
 

mit Ruth Ziesak in Salzburg

mit Ruth Ziesak im Salzburger Mozarteum

die Wiener Zeitung schreibt am 13.August 2008:

"Neu auf dem Festspiel-Podium: Das Merel Quartet aus Zürich, ein junges, wundersam genau musizierendes und tonlich vorzüglich aufeinander eingeschworenes Ensemble, das sich gemeinsam mit der Sopranistin Ruth Ziesak an Arnold Schönbergs Zweitem Quartett fis-Moll op. 10 wagte. Eine sehr differenzierte Sicht durch das Merel Quartet, nur behutsam aufgeraut."

 

Es war eine sehr grosse Freude zusammen mit Nobuko Imai zu musizieren. In Thun haben wir am 5.Juni 2008 das Brahms G-Dur Quintett zusammen gespielt.

Auf das Bild klicken um mehr zu sehen:
Thun mit Nobuko

 

Wir hatten wunderbare Konzerte in Prague and Trutnov - die Uraufführung des neuen Streichquartettes "Ph(r)asen" von David Philip Hefti, ausserdem Schumanns a-moll Quartett und Mendelssohn Oktett mit dem Stamitz Quartett.

Auf das Bild klicken um mehr zu sehen:
Merel Quartet & Stamitz Quartet & D.P.Hefti Prag Nov 2007

 

 

 

 

 
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copyright Merel Quartet 2006